Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Software RAW (bildname.CR2) - womit bearbeiten?
Lothar Franz
28.07.07, 12:09
Ich hätte da gerne wieder mal ein Problem:
Weiß jemand eine günstige Software, mit der ich RAW-Dateien (CR2) bearbeiten kann?
Ich habe Photoshop Elements 4.0 ohne irgendwelche Updates. Leider kann das dies neue (?) RAW-Dateiformat nicht lesen und bearbeiten. Bei den Bild-Dateien meiner alten EOS 300D ging das noch (CRW). Die Bilddateien der neuen EOS 30D kennt die Software nicht.
Updates habe ich bisher vergeblich gesucht.
Hintergrund: Gesten abend habe ich ein paar Rock-Konzert-Aufnahmen gemacht. Wegen der schwierigen Lichtverhältnisse hatte ich mich erstmals entschlossen, mit der relativ neuen Canon EOS 30D das RAW-Format zu nutzen, leider ohne zusätzliches Abspeichern eines JPG-Formats, der Schnelligkeit und des Speicherplatzes wegen.
Hat jemand zufällig einen Tipp für mich?
Kurz und knapp - FixFoto ;)
Lothar Franz
28.07.07, 13:26
Danke Sylvi - ich hatte mir diesen Vorschlag fast gedacht. :)
Aber klar - gerne! Ich habe mir FixFoto runtergeladen und
versiucht wenigstens mal ein Fot ins JPG-Format zu konvertieren.
So sieht mein erstes Ergebnis aus:
Hallo Lothar,
ich schicke dir das Raw Modul an deine Mailadresse zu.
Es kann nur sein, dass Elements4 für das Format nicht vorgesehen ist.
Dann ist es wie vorher.
Du kopierst das Modul in
Zusatzmodule/Dateiformate
Sicher allerdings vorher dein altes Modul, falls es überschrieben wird.
Hallo Lothar!
Das sieht doch schon recht vielversprechend aus.
Scheint ein nettes Programm zu sein, dieses FixFoto ;D
Probiere in Ruhe aus und wenn du dich für den Kauf entscheidest, sind auch die Schriftzüge aus deinen Bildern verschwunden.
Lothar Franz
28.07.07, 14:33
ich schicke dir das Raw Modul an deine Mailadresse zu.
Es kann nur sein, dass Elements4 für das Format nicht vorgesehen ist.
Dann ist es wie vorher.
Du kopierst das Modul in Zusatzmodule/Dateiformate
Sicher allerdings vorher dein altes Modul, falls es überschrieben wird.
Danke Sönke, werde es gerne probieren.
Das sieht doch schon recht vielversprechend aus.
Scheint ein nettes Programm zu sein, dieses FixFoto ;D
Probiere in Ruhe aus und wenn du dich für den Kauf entscheidest, sind auch die Schriftzüge aus deinen Bildern verschwunden.
Ganz sicher ein gutes Programm, Sylvi, ich muss nur noch
meine Flexibilität in Sachen Softwareanwendungen steigern. :)
Dachte ich mir natürlich, dass die Schriftzüge nur in der
Testversion sind. Werde es mir gerne zulegen.
Danke für die schnelle Hilfe. Ihr seid klasse!
Naja, kommt halt drauf an, ob du die oben benutzte Automatik mit lizensierst. Aber auch ohne Perfectly Clear kann man entsprechende Ergebnisse erzielen. Auch automatisch, oder Sylvia? ;)
Perfectly Clear ist schon eine feine Sache, wenn´s mal wieder schnell gehen muss, oder aber wenn man einfach keine große Lust auf Bildbearbeitung hat. Soll ja vorkommen.
Wie Micha eben schrieb, muss die Funktionen aber dazugekauft werden.
Mit den standardmäßigen Funktionen von FF, gehts aber ebenso gut. Man muss nur an dem einen oder anderen Regeln drehen.
Lothar Franz
28.07.07, 17:13
Perfectly Clear ....
Mit den standardmäßigen Funktionen von FF, gehts aber ebenso gut. Man muss nur an dem einen oder anderen Regeln drehen.
Das ist sicher auch der richtigere Weg, wenn man weiß was man tut und was passiert,
setzt dann aber auch vertiefte Kenntnis voraus. Nun ja, es gibt immer was Neues zu lernen ...
Bei mir wars eher umgekehrt. Das Wissen kam mit dem Rumspielen an den Knöbbschen.
Lothar Franz
28.07.07, 17:52
Bei mir wars eher umgekehrt. Das Wissen kam mit dem Rumspielen an den Knöbbschen.
Natürlich, Learning by Doing ist ein üblicher Weg zum Ziel.
Das Eine schließt das Andere nicht aus.
Wesentlich ist mir nur, dass das Endprodukt kein Zufallsergebnis ist,
sondern für mich reproduzierbar bleibt. (So lang es eben geht.)
Moin Moin Lothar,
eigentlich müßte auch bei einer eos 30D das Programm Digital Photo Professional dabei sein oder ist Deine Kamera ketzerisch gefragt ohne Zubehör vom LKW gefallen, was ich allerdings nicht glauben mag. Im Prinzip läßt dieses Programm kaum Wünsche offen, man möge mich eines besseren belehren, wenn ich unrecht habe. Ausserdem kann man die xx.tif Datei immer noch weiter unter PS oder PSE weiter bearbeiten.
LG von der Insel des Lichts
egbert R.
Die gleiche Empfehlung wie Egbert hätte ich auch gemacht. Ist ein professionelles Toll und bietet mehr Möglichkeiten, als man nutzen kann, zumindest für einen Amateur wie mich. Gibt es auch in ähnlicher Form als Freeware: RAW-Shooter Essentials.
Das Problem dabei: Du mußt Dich damit wirklich auseinandersetzen, es hat weder Ähnlichkeit mit Photoshop noch mit irgendwelchen anderen Derivaten.
Ich arbeite mit meiner EOS20D im Mischmodus, d.h. RAW und die höchstmögliche JPEG-Auflösung. Damit bring ich ca.95 Bilder pro GB auf die Karte, ohne JPEG gerade mal 7 mehr - das lohnt nicht. Vor allem bei der Personenfotografie ist es ganz hilfreich, in der Pause mal ein paar Bilder auf das Notebook zu spielen und in ner vernünftigen Größe anzuschauen.
Fred
Lothar Franz
31.07.07, 14:40
Moin Moin Lothar,
eigentlich müßte auch bei einer eos 30D das Programm Digital Photo Professional dabei sein oder ist Deine Kamera ketzerisch gefragt ohne Zubehör vom LKW gefallen, was ich allerdings nicht glauben mag. Im Prinzip läßt dieses Programm kaum Wünsche offen, man möge mich eines besseren belehren, wenn ich unrecht habe. Ausserdem kann man die xx.tif Datei immer noch weiter unter PS oder PSE weiter bearbeiten.
Hey - da hat mich aber einer ertappt. Peinlich, peinlich. :-/
Da ist bestimmt eine CD im Karton mit allem möglichen und
unmöglichen Zeug drauf. Da werde ich wohl mal schauen müssen.
Ich bin sehr zurückhaltend, was die Installation von Software
auf meinem Rechner betrifft. Und leider kann ich oft nicht
beurteilen, was Sinn macht und was nicht. Deswegen liebe ich
es, hier die Kolleginnen und Kollegen um Rat zu fragen.
Danke also auch für diesen Hinweis.
Hallo Lothar,
das sollte auch mit Elements 4.0 kein Probem sein, du musst nicht auf eine andere Software umsteigen. Guck mal hier: http://www.adobe.com/support/downloads/product.jsp?product=106&platform=Windows Lade Dir mal Version 3.4 vom Adobe Camera Raw runter, da wird die 30D unterstützt. Anschl. musst Du die Datei gegen die alte Version austauschen, cameraraw.8bi liegt irgendwo im Ordner Plugins bei Photoshop. (das alte Plugin solltest Du dir aber sichern) Die allerneuesten Versionen laufen aber nur unter Elements 5.0. Bei der 5er Version (ich bin von 3.0 auf 5.0 umgestiegen) läuft der Organizer auch bei großen Bilddatenbanken erheblich schneller
In der Regel kommen übrigens im Herbst immer die neuen Versionen von Elements raus.
Gruß Stefan
Lothar Franz
01.08.07, 09:02
Hallo Stefan, auch für deinen Tipp herzlichen Dank.
Ich hatte auch schon über eine neuere Version nachgedacht.
Mal sehen, vielleicht warte ich dann aber bis Herbst. Danke.
Gruß, Lothar
Was mich an dieser Geschichte immer wieder ärgert ist, die Rawformate ändern sich von Model zu Model. Selbst das CR2 der 400D und 30D ist anders als das CR2 der 350D.
Auch bei Nikon sieht es nicht anders aus.
@Lothar,
mit dem RAW-Modul, dass ich dir geschickt habe, bist du auf dem neusten Stand, also bis zur Nikon D80 und Canon 400D und 30D.
Wenn du dein Photoshop updatest, immer erst das alte Modul sichern, bevor das neue integriert wird.
Hallo Sönke,
Was mich an dieser Geschichte immer wieder ärgert ist, die Rawformate ändern sich von Model zu Model. Selbst das CR2 der 400D und 30D ist anders als das CR2 der 350D.
Auch bei Nikon sieht es nicht anders aus.das Problem liegt meiner Meinung nach daran, dass die verschiedenen Kameramodelle unterschiedliche Sensoren haben, die verschieden große Bilder liefern. Ein 6 MP-Bild ist eben etwas anderes als ein 8 oder 10 MP-Bild, deshalb werden sich auch die Rohdaten in den RAW-Formaten unterscheiden.
Schönen Gruß,
Martin
das Problem liegt meiner Meinung nach daran, dass die verschiedenen Kameramodelle unterschiedliche Sensoren haben, die verschieden große Bilder liefern. Ein 6 MP-Bild ist eben etwas anderes als ein 8 oder 10 MP-Bild, deshalb werden sich auch die Rohdaten in den RAW-Formaten unterscheiden.
Da die RAW-Bilddaten in einem proprietären Format vorliegen, die erst per Reverse-Engineering zu einem lesbaren Format 'entschlüsselt' werden, liegt es m.E. nicht an der Auflösung, bzw. an dem Format an sich, sondern eher am Ablauf, wie diese gewandelt werden.
Die Kamerahersteller untereinander machen ein großes Geheimnis daraus wie sie das tun, so dass selbst beim Einsatz der gleichen Chips unterschiedliche Methoden angewendet werden.
Dass selbst beim gleichen Kamerahersteller unterschiedliche Formate angewendet werden, zeigt auf, wie weit das RAW-Format noch in den Kinderschuhen steckt.
Möglicherweise ist die OpenRAW-Initiative ja erfolgreich, die eine Lösung anstrebt, RAW-Daten langfristig zu sichern und zu verarbieten, was wirklich sinnvoll nur mit einem RAW-Standart gelöst werden kann.
Bis es diesen gibt, werden wir wohl noch improvisieren müssen.
Fred
Lothar Franz
12.08.07, 12:10
... RAW-Daten langfristig zu sichern und zu verarbieten, was wirklich sinnvoll nur mit einem RAW-Standart gelöst werden kann.
Ein Standard wäre wirklich zu begrüßen, vor allem wenn ich an die
Lesbarkeit archivierten Bildmaterials denke. Hier sehe ich ganz
klar noch einen großen Nachteil der digitalen Arbeitsweise gegenüber
der Fotografie mit Filmmaterial. Irgendwie sind Negative oder Dias
immer lesbar, so lange sie die Zeit überdauern.
Das lässt sich mit digitalen Daten mit komplexer Datenstruktur nicht
so einfach bewerkstelligen, wenn keine passende Hard- und Software
verfügbar ist. Letztlich bedeutet dies eine große Abhängigkeit aller
Fotografen von der weiteren technischen Entwicklung und damit
wahrscheinlich viel Aufwand für Datenpflege, Datenkonvertierung etc.
Bleibt also das Ausbelichten persönlich wertvoller Bilddaten auf Film
oder als Prints vorerst der rettende Anker?
Bleibt also das Ausbelichten persönlich wertvoller Bilddaten auf Film oder als Prints vorerst der rettende Anker?
Meiner Meinung nach ja.
Als EDV-Profi, der seit nunmehr über 25 Jahren die Entwicklung der EDV aktiv begleitet hat, weiß ich, das nichts so beständig ist, wie der Wandel.
Das Speichern von Daten auf magnetischen Datenträgern jeglicher Art kann nur eine temporäre Lösung sein. Momentan geht der Trend bei den Festplatten in Richtung Hybrid, d.H. eine Mischung aus dem herkömmlichen magnetischen Datenträger und dem Einsatz von Flash-Speichermodulen.
Wohin die Entwicklung letztendlich gehen wird, kann momentan wohl kaum jemand vorhersagen. Und ob in 10 Jahren eine CD oder DVD noch gelesen werden kann, ist abhängig davon, in welche Richtung sich die Technologie der optischen Datenträger entwickelt.
Neben der von Lothar beschriebenen Metode, die wichtigen Bilder auf Film oder Print zu sichern, bleibt ansonsten nur das Schritthalten mit der Technologie, was bedeutet, dass man seine Daten immer auf den aktuellsten Datenträger 'migireren' muß, was natürlich Lern- und Kostenintensiv ist.
Fred
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