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Alt 18.09.13, 14:53
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fred-art fred-art ist offline
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AW: Bildverwaltung unabhängig vom Suffix?

Ich entwickle meine Bilder mit Capture one. Dabei kann ich von einem Bild mehrere Arbeits-Varaianten erstellen, z.B. eine in Farbe und eine in s/w.
Die Verschlagwortung erfolgt bei mir grundsätzlich nur auf das RAW, weil ich keine JPG, PNG oder sonstige Dateien archiviere. Zum einen, weil ich es wenig sinnvoll finde, das gleiche Bild mehrfach wegzusichern und zum Anderen, weil die Ausgabedatei bei mir meist einen anderen Namen bekommt - und der ist abhängig davon, wofür das Bild ist. Würde ich ein JPG mit dem gleichen Namen archivieren, dann würde dies automatisch neben dem RAW angezeigt werden - egal, in welchem Ordner es steckt.
Wieso sollte ich ein Bild als RAW und JPG in die Datensicherung schicken, wenn ich das JPG jederzeit aus dem Raw heraus entwickeln kann?

Capture one erlaubt realtiv umfassende Bearbeitung vor der Entwicklung, kann mit Ebenen und Masken umgehen, Sensorflecken eliminieren. geraderichten, entzerren und noch vieles mehr. Alles was möglich ist, mache ich bereits bei der RAW-Entwicklung, nur selten erfolgt zusätzlich noch eine Nachbearbeitung per Photoshop (oder Gimp). Ich besitze zwar die NIK Filter-Collection, nutze sie aber so gut wie nie. Selbst die Verschlagwortung und den Katalog organisiere ich über den RAW-Konverter.

Weil ich kein Extrem-Bearbeiter bin, bleiben dann nur mehr sehr wenige Bilder übrig, die soweit verändert sind, dass ich sie mit der RAW-Entwicklung nicht wiederherstellen könnte. Diese sind dann aber so unterschiedlich zum Orginal, dass ich sie nicht in die gleiche Kiste stecken möchte.

Was meinen Workflow aber vermutlich von denen vieler Anderer unterscheidet und zu dieser Methode geführt hat ist, dass die Verlage meist ganz unterschiedliche Bildformate haben wollen. Die Einen wollen unbedingt ein TIFF-Format, die Anderen brauchen PNG mit 300 dpi, ein Verlag will 150 dpi.
Bei den Bildagenturen ist es ähnlich. Deshalb habe ich Rezepte, mit denen ich jedes Bild im RAW-Konverter genau in dem Format ausgeben kann, was der einzelne Kunde haben will.

Fred
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The one I'm going to take tomorrow.
(Imogen Cunningham)

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