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  #1  
Alt 28.03.17, 02:03
kschachts kschachts ist offline
 
Registriert seit: 05.01.12
Beiträge: 3.292
Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Ich war in der Ausstellung von Peter Lindbergh und Garry Winogrand und fand es auf gewisse Weise hochinteressant. Schaut Euch mal die Bilder an:

Ausstellung: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Ich vermute, wenn ICH die im Forum zeigen würde, bekäme ich mehrere dezente Hinweise von Euch, doch erst mal einen Grundkurs in Fotografie zu besuchen. Aber wenn man einen sehr bekannten Namen hat, wenn man "Weltstar" ist, dann ist das natürlich hohe KUNST statt ein Fall für die Rundablage.

Vielleicht versuche ich demnächst mal "Street" mit Linien durchs Gesicht oder Ballons vor dem Gesicht der Hauptperson. Und werde berühmt!

Klar, das wirkt lässig, wie ungestellte Schnappschüsse, da wird Leichtigkeit simuliert. Aber wenn man sich ein Supermodel engagiert, die modisch anzieht, durch die Straßen laufen lässt und immer mal wieder in deren Richtung knipst (egal, ob's gerade passt oder nicht), dann bekommt man das gleiche Ergebnis. Behaupte ich!

Was ist Eure Meinung zu den Bildern? So schlecht, dass es schon wieder gut ist? Oder genial? Oder Lomo? Oder...

Geändert von kschachts (28.03.17 um 02:20 Uhr)
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  #2  
Alt 28.03.17, 18:56
Benutzerbild von ljusvän
ljusvän ljusvän ist offline
 
Registriert seit: 10.04.14
Beiträge: 1.171
AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Mir gefallen diese Fotos nun absolut gar nicht. aber wem denn eigentlich wirklich und weshalb ? ? Auf entsprechende Begründungen der besonderen Werthaftigkeit dieser Aufnahmen wäre ich tatsächlich gespannt, man lernt ja angeblich nie und nimmer aus.. . "Leichtigkeit" und "ein Zugewandtsein " ( frei zitiert die entsprechenden Pressekommentare.. ) zu den fotografierten Frauen zu zeigen, wäre eine ausgesprochen anspruchsvolle fotografische Aufgabe. Nach meinem Empfinden wird der Fotograf dieser Herausforderung, so es denn für ihn überhaupt eine war, in keinster Weise gerecht. Aber es steht ein Name dahinter, da mögen sich doch manche Leute bemüht zeigen, absolut opportunistisch und ohne eine Spur von Eigenhaltung diesem zu huldigen. Nun ja, im journalistischem Bereich verdient sich das Geld heutzutage nicht leicht, Dinge im "submodernistischen" Kontext grundsätzlich gutheißen und ein ansonsten kritikfreier "mainstream" sind sichere Trittpfade für die, die da schreiben müssen.- Mir fällt in solchen ( und leider so zahlreich ähnlichen ..) Zusammenhängen immer das C. Andersen Märchen von den Kleidern des Kaisers ein.. .- Nun ja, wir haben ja historisch schon immer gute Erfahrung mit einer möglichst homogenen Meinung der jeweiligen Mehrheit gesammelt.. .- Gruß vom Kunstbanausen Heiko
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  #3  
Alt 29.03.17, 10:20
Benutzerbild von WolfgangF
WolfgangF WolfgangF ist offline
 
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Beiträge: 4.826
AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Zitat:
Zitat von ljusvän Beitrag anzeigen
Mir gefallen diese Fotos nun absolut gar nicht. aber wem denn eigentlich wirklich und weshalb ? ? Auf entsprechende Begründungen der besonderen Werthaftigkeit dieser Aufnahmen wäre ich tatsächlich gespannt, man lernt ja angeblich nie und nimmer aus.. . "Leichtigkeit" und "ein Zugewandtsein " ( frei zitiert die entsprechenden Pressekommentare.. ) zu den fotografierten Frauen zu zeigen, wäre eine ausgesprochen anspruchsvolle fotografische Aufgabe. Nach meinem Empfinden wird der Fotograf dieser Herausforderung, so es denn für ihn überhaupt eine war, in keinster Weise gerecht. Aber es steht ein Name dahinter, da mögen sich doch manche Leute bemüht zeigen, absolut opportunistisch und ohne eine Spur von Eigenhaltung diesem zu huldigen. Nun ja, im journalistischem Bereich verdient sich das Geld heutzutage nicht leicht, Dinge im "submodernistischen" Kontext grundsätzlich gutheißen und ein ansonsten kritikfreier "mainstream" sind sichere Trittpfade für die, die da schreiben müssen.- Mir fällt in solchen ( und leider so zahlreich ähnlichen ..) Zusammenhängen immer das C. Andersen Märchen von den Kleidern des Kaisers ein.. .- Nun ja, wir haben ja historisch schon immer gute Erfahrung mit einer möglichst homogenen Meinung der jeweiligen Mehrheit gesammelt.. .- Gruß vom Kunstbanausen Heiko
Ich mache es mir einfach.
Den Worten (Gedanken) von Heiko ist nichts hinzuzufügen.
__________________
Gruß Wolfgang
„Kunst ist, wenn man’s nicht kann!
Wenn man’s kann, ist es ja keine Kunst mehr.“
(J.N. Nestroy, 1801-1862)
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  #4  
Alt 29.03.17, 21:42
dellbrueker dellbrueker ist offline
 
Registriert seit: 05.01.08
Beiträge: 505
AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Ich oute mich auch als Kunstbanause...
__________________
Viele Grüße
Manfred
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  #5  
Alt 30.03.17, 15:48
Benutzerbild von Andre_7
Andre_7 Andre_7 ist offline
 
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Alter: 50
Beiträge: 3.886
AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Ich kann mit den Bildern aus der Ausstellung auch nicht anfangen, da sehe ich mir lieber eure an.
__________________
Mit freundlichen Grüßen

André.

Leben ist nicht nur Fotografie, aber sie kann Teil dessen sein.
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  #6  
Alt 31.03.17, 11:40
Benutzerbild von Titus
Titus Titus ist offline
 
Registriert seit: 01.07.07
Ort: Bern
Beiträge: 1.754
AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Diese Bilder sind nicht darauf ausgelegt, als Einzelbild zu wirken. Sie tun es auch aus meiner Sicht nicht. Es ist die Serie, welche das Gefühl vermitteln soll, das man auf einem belebten Gehsteig einer Grossstadt haben kann - und dann mit dem Fokus auf ein bestimmtes Thema. Beim Durchklicken der Serie in der Webseite, beim Durchwandern einer Hängung oder beim Durchblättern eines Buchs kann für mich durchaus ein Sog entstehen, den ich wertschätze. Das ganze hat dann etwas von einem Comic, der ja auch erst durch die Abfolge der Bilder zur Wirkung kommt.

Das Elende an der Geschichte ist, dass das Ganze zu einer Mode geworden ist. Dabei werden aus Gewinnstreben einzelne Bilder aus Serien für teures Geld verquantet. Sogar bei funktionierenden Serien, wie sie Winograd durchaus produzierte, hängt dann ein einsames Einzelbild an der Wand und soll ehrfürchtig angestaunt werden. Das finde ich total unsinnig - und im diesem Sinne schliesse ich mich dann auch euren Kommentaren an
__________________
Kritiken sind Geschenke!

Geändert von Titus (02.04.17 um 20:30 Uhr)
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  #7  
Alt 06.04.17, 18:29
Benutzerbild von Alex
Alex Alex ist offline
 
Registriert seit: 28.06.07
Beiträge: 979
AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Zitat:
Zitat von Andre_7 Beitrag anzeigen
Ich kann mit den Bildern aus der Ausstellung auch nicht anfangen, da sehe ich mir lieber eure an.

... !

VG Alex
__________________
www.alexografie.de - meine ART, die Welt zu sehen ...
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  #8  
Alt 18.04.17, 13:52
Benutzerbild von fred-art
fred-art fred-art ist offline
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AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Ich denke, wer ein Gemälde von Ablrecht Dürer anschaut, der vergleicht das auch nicht mit einem Picasso.
Man sollte das Lebeswerk eines Künstlers - egal welches Genre - immer auch mit der Zeit in Verbindung setzen, in der es entstanden ist.
Winogrand begann sein fotografisches Schaffen 1951 und gilt als der Schöpfer des Genres Street-Fotografie. So wurde mir das zumindest im Studium beigebracht, auch wenn Namen wie Cartier-Bresson geläufiger sind.
Nach seinem Tod in den 80ern fand man jede Menge unentwickelter Filme, so an die 300.000 Fotos von ihm wurden erst posthum entwickelt und teilweise veröffentlicht.

Mein großes Vorbild war lange Zeit Helmut Newton. Seine Bilder habe ich studiert und förmlich aufgesogen. Nach seinem Tod entstand in Berlin die Newton-Ausstellung, wo neben ein paar seiner bekannten Werke auch viele zu Lebzeiten unveröffentlichte gezeigt wurden. Ich bin mir ziemlich sicher, Hätte Newton da noch mitreden können, wären die meisten dieser Bilder nicht veröffentlicht worden.
Möglicherweise ist es bei Winogrand ähnlich

Lindberghs Karriere begann als Maler, erst Anfang der 70er wechselte er zur Fotografie und ist für seine Portraits zu Recht weltberühmt. Auch für seine Modefotografien hagelte es hervorragende Kritiken, er zählt zu den besten Modefotografen überhaupt.

Lindbergh war der erste Modefotograf, der die Models nicht in statischen Posen abgelichtet hat, sondern dynamische Bilder geschaffen hat. Damit wollte er mit seinen Bildern nicht nur Mode zeigen, sondern Geschichten erzählen.

Vielleicht bin ich etwas voreingenommen, weil im Moment hier in München gerade eine Ausstellung über die Modebilder von Lindbergh läuft. Ich hatte das Glück, Anfang letzter Woche den Lindbergh persönlich kennen zu lernen und ein paar Worte mit ihm zu wechseln.
http://www.kunsthalle-muc.de/ausstel...eterlindbergh/

So, nun aber zurück zur Ausstellung in NRW:

Bei Winogrand als Schöpfer der Streetfotografie und ansonsten Reportagefotograf sehe ich es durchaus gerechtfertigt, dass eben diese Bilder aus den Anfängen der Streetfotografie gezeigt werden. Es ist ein Stück Geschichte der Fotografie. Ich habe eine große Sammlung an Büchern über mindestens 80 Jahre, die sich mit Fotografie beschäftigen. Mein künstlerisches Genre - die Aktfotografie - hat sich im Lauf dieser Zeit auch gewaltig verändert. Dennoch macht es Sinn, sich mal die alten Bücher anzuschauen und zu studieren, wie die das damals gemacht haben.
Wir wollen heute über Street-Fotografie diskutieren. Dabei sollte immer auch ein Stück weit die Historie mit einfließen. Street war damals dokumentarisch und ist erst im Lauf der Jahre ästhetisch geworden.

Ganz abgesehen davon, dass der Name Winogrand untrennbar mit dem Begriff Street-Fotogragfie verbunden ist, war er auch Werbefotograf und Fotojournalist. Anfangs waren seine dokumentarischen Bilder so gut, dass er sogar staatliche Aufträge bekam, das Leben in Amerika zu dokumentieren.
Als Lindbergh dann die Bühne betrat, kippte der Ruf Winogrands bereits. Heute würde man sagen, er ist durchgedreht. Er hat mehr und mehr wahllos geknipst, oft aus dem Auto heraus, ohne auszusteigen. Er verlor den Bezug zu seinen Motiven oder hatte vielleicht einfach keine Lust mehr - wie wir das nennen würden - er hatte eine Schaffenskrise.
Da ich die Ausstellung in NRW nicht kenne, weiß ich auch nicht, ob die Bilder, die da gezeigt werden, vorher oder nachher entstanden sind.

Street-Fotografie bei Lindbergh ist so ein Thema, wo ich mir nicht so schlüssig bin. Er hat sich da wohl mal ausprobiert, weil es eben mal eine Zeit gab, wo viele Künstlier sich darin versucht haben. So wie HDR oder ColorKey zu unseer Zeit. Hat doch auch jeder schon mal damit gespielt.

Was der Titus schreibt, kann ich so nur unterstreichen: Street ist in der Regel nicht ein einziges Bild, sondern eher eine Serie, die darauf ausgerichtet war, den Alltag in den Städten zu dokumentieren. Das ist mit einem Bild eher nicht möglich.

Wenn man heute beide zusammen in eine Ausstellung bringt, dann wird - aus meiner unmaßgeblichen Sicht heraus - der Name Lindbergh das Zugpferd sein, um die Leute in eine Ausstellung zu locken, die den Namen Winogrand nicht kennen.

Kunst liegt immer im Auge des Betrachters. Ich persönlich kann den Hype um Gursky nicht verstehen. Bei Lindbergh verstehe ich zumindest seine Portraits und Modeaufnahmen. Mit Winogrand habe ich mich beschäftigt, als ich das Genre Street-Fototrafie kennen lernen wollte.

Fazit für mich: Wenn wir heute über die Bilder diskutieren würden, die hier gepostet wurden, als ich zum nfac kam, dann würden wir vermutlich eine ähnliche Diskussion führen.

Das Leben geht weiter - die Fotografie entwickelt sich weiter - auch manchmal, indem Ideen aus der Vergangenheit aufgenommen und neu interprediert werden. Das macht es - für mich - so spannend.

Fred
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Which of my photographs is my favorite?
The one I'm going to take tomorrow.
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  #9  
Alt 18.04.17, 22:27
kschachts kschachts ist offline
 
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AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Danke, Fred, für die sehr interessanten Fakten über die beiden Fotografen. Vieles davon kannte ich nicht.

Was ich bisher von der Münchner Ausstellung gesehen habe, das hat mir durchweg gefallen. Ich lehne ja auch nicht die Arbeit des Künstlers als solche ab, sondern ausschließlich das, was da in Düsseldorf gezeigt wird.

Auch wenn ich nun Hintergrundinformationen habe und ahne, warum oder wie die Bilder der Düsseldorfer Ausstellung entstanden sind, so bleibe ich bei meiner ablehnenden Haltung. Erwiesenermaßen tendiert man zwar dazu, etwas eher positiv zu beurteilen, wenn man zuvor die Information erhält, dass es sich um etwas ganz Besonderes handelt.
Meine Meinung hatte ich mir recht unvoreingenommen und aus heutiger Sicht gebildet. Sie ändert sich nun nicht. Nicht infolge ehrfüchtiger Erstarrung vor einem Pionier der Streetfotografie (der diese Bilder vielleicht gar nicht freigegeben hätte) und schon gar nicht bei den aktuelleren Lindbergh-Bildern.
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  #10  
Alt 19.04.17, 10:07
Benutzerbild von fred-art
fred-art fred-art ist offline
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AW: Weltstars der Fotografie: Peter Lindbergh und Garry Winogrand

Das Du mich da nicht falsch verstehst:
Ich mag die Bilder von Lindbergh, für die er seinen Bekanntheitsgrad zu recht bekommen hat: Seine unretuschierten Portraits und Modeaufnahmen. Deswegen muss aber noch lange nicht jedes Foto von ihrm ein Meisterwerk sein.

Winogrands Bilder mag ich auch - aber in der Form, in der sie gedacht sind. Als Serie von Aufnahmen, die das Leben in Amerika dokumentiert haben. Das sind die Bilder aus der Schaffensphase zwischen 1960 und 1970. Was Edward Hopper in der Malerei ist, das ist Winogrand in der Fotografie.

Ob die Ausstellung in NRW dem künstlerischen Schaffen Winogrands gerecht wird, kann ich nicht beurteilen, weil ich sie nicht angeschaut habe. Aber die Bilder, die wir bei meinem Studium behandelt haben, die wurden m.E. ihrem Ruf gerecht.

Wie schon gesagt, ich war von der Newton-Ausstellung in Berlin auch maßlos enttäuscht, obwohl ich Newtons Kunst an sich wirklich großartig finde.
Eine Ausstellung wird offenbar nicht immer dem Künstler gerecht

Fred
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