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Bildbearbeitung, Fototechnik und Tipps Fragen rund um die Bildbearbeitung, Fototechnik und Tipps.

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  #11  
Alt 21.06.08, 19:36
André
Gast
 
Beiträge: n/a
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

Wenn man aber alle 5-10 Jahre neu sichert, kann man relativ sicher sein, dass man noch Geräte hat, die die "alten" Medien auch lesen können. Wenn die Intervalle länger werden müsstest du dafür dann extra Komponenten aufheben und einbauen, oder wie ja auch schon gesagt wurde, gleich den ganzen Rechner zu den Sicherungs-DVDs legen.

Es sei denn natürlich, dass die Laufwerke auch in 20+ Jahren noch abwärtskompatibel sind...
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  #12  
Alt 24.06.08, 17:56
Benutzerbild von Alex
Alex Alex ist offline
 
Registriert seit: 28.06.07
Beiträge: 1.027
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

Zitat:
Zitat von Dana
....
Ich habe eh ein vollständiges Backup, das ich alle paar Wochen erneuere.
Beim Rechnertotalabsturz kann ich dann absolut cool bleiben.

Ich tendiere sogar dazu, mir eine externe Fotofestplatte zu kaufen. NUR die Bilder gebackupt.

@Dana: "... ALLE PAAR WOCHEN" - bist Du mutig !

LG Alex
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  #13  
Alt 24.06.08, 17:58
micha micha ist offline
 
Registriert seit: 27.06.07
Beiträge: 598
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

Och, wer soo wenig wie Dana fotografiert, kann sich das leisten.

*duckundwech*
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  #14  
Alt 26.06.08, 23:50
oliver.d oliver.d ist offline
 
Registriert seit: 26.06.08
Alter: 28
Beiträge: 74
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

ich glaube, ich könnte ohne meiner externen festplatte nicht mehr leben - meine komplette musiksammlung, filme, natürlich meine fotos und ein backup vom ganzen pc, das ich 2x/woche update
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  #15  
Alt 27.06.08, 00:05
Dana
Gast
 
Beiträge: n/a
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

Zitat:
Zitat von m.s
Och, wer soo wenig wie Dana fotografiert, kann sich das leisten.

*duckundwech*
Seh ich ja jetzt erst!!!

*dich zwick* Frechheit.

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  #16  
Alt 27.06.08, 00:24
micha micha ist offline
 
Registriert seit: 27.06.07
Beiträge: 598
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

Und ich hab mich schon gefragt, wo du bleibst
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  #17  
Alt 27.06.08, 00:30
Dana
Gast
 
Beiträge: n/a
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

Der September wird kommen, mein Freund...und die liebe Dana vergisst wenig.
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  #18  
Alt 27.06.08, 00:46
micha micha ist offline
 
Registriert seit: 27.06.07
Beiträge: 598
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

Der September mag kommen....
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  #19  
Alt 02.07.08, 14:25
Benutzerbild von fred-art
fred-art fred-art ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 28.06.07
Ort: 82275 Emmering
Alter: 57
Beiträge: 3.777
RE: CD-R für 300 Jahre, DVD-R für 100 Jahre, Bluray für 200 Jahre

Luether hat da schon nicht unrecht. Ich hab hier in der Firma so an die 300 Mitarbeiter, bzw. deren Daten zu verwalten, nicht nur die von den PC's und Notebooks, sondern auch noch gut 60 verschiedene Server und ein großes SAN-System mit momentan 12 Terabyte.
Festplatten sind die anfälligste Lösung, weil die sich immerzu drehen, solange sie mit Strom versorgt werden. Gut, wenn man (z.B. beim Notebook) die Festplatte nach einer gewissen Zeit abschalten lässt, dann mag die runterfahren. Das Hochfahren hinterher stresst Lager und Schreib-Lesekopf aber ebenso wie der Dauerbetrieb.
Was sind die häufigsten Fehlerursachen bei den Festplatten?
Da wären einmal die Kugellager der Platte. Wenn diese mal ausgeleiert sind, dann läuft die Platte unrund, was sehr schnell zu deren mechanischem Defekt führt.
Der zweithäufigste Grund bei uns ist ein Headcrash (vor allem bei den Notebooks). Die Platte dreht sich mit einer sehr hohen Geschwindigkeit. Dabei werden Luftmoleküle von der Oberfläche mitgerissen. Diese erzeugen so eine Art Luftkissen, auf der der Schreib-Lesekopf über der Magnetschicht des Datenträgers schwebt. Im Vergleich wäre das so, als würde ein Jumbo-Jet mit Schallgeschwindigkeit 30cm über den Boden dahinfliegen.
Haut nun jemand auf den Tisch, auf dem z.B. das Notebook steht, dann wird das Luftkissen kurz aufgerissen, der Schreib-Lesekopf berührt die Festplatte und macht einen Kratzer in die magnetische Schicht (Headcrash). Gut, es werden immer Prüfsummen gebildet und an anderer Stelle abgelegt, so dass man ggf. die Daten wieder herstellen kann, wenn nicht allzuviele davon verlorengegangen sind. Bei uns in der Firma sind es ca. 8 Festplatten im Jahr, die so ihre Daten verlieren, hauptsächlich bei den Notebooks.
Überspannung, z.B, bei einem Gewitter ist der dritthäufigste Grund, kann aber auch mal ein Netzteil sein, was kaputt geht und mit dem letzten Atemzug die Festplattenelektronik mitnimmt. Hier kann man sich evtl. helfen, wenn man eine baugleiche Festplatte auftreibt und die Elektronik austauscht.

Magnetische Datenträger sind an sich ein kostengünstiges Medium, allerdings lässt eben die magnetische Kraft im Laufe der Zeit nach. Bei Raid-Systemen (z.B. in den Servern) werden die Daten deshalb regelmäßig refreshed, d.h. sie werden einfach neu magnetisiert. Würde man eine Festplatte mit Daten vollschreiben und dann 10 Jahre in den Tresor legen, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass einzelne Segmente hinterher nicht mehr gelesen werden können.
Ein Raid1-System stellt m.E. nach die günstigste und sinnvollste Methode für den Privatanwender dar. Hier werden einfach zwei Platten 'gespiegelt', d.h. was auf eine Platte geschrieben wird, wird auch auf die zweite Platte übertragen. Geht mal eine Platte kaputt, so kann man die gegen eine gleichgroße austauschen und in kurzer Zeit würde die übrig gebliebene Platte die neue wieder mit den Daten versorgen. Probleme gibt's nur, wenn die gleiche Plattentypen nicht mehr lieferbar sind (z.B. ATA). Die zweite Schwachstelle wurde schon angesprochen: Wenn eine Überspannung, z.B. durch ein Gewitter kommt, dann sind meist beide Platte defekt.
Deshalb benötigt man immer noch eine zusätzliche Sicherung. Ob das nun ein Bandlaufwerk, eine externe Festplatte, DVD oder irgend ein anders Medium ist, ist hierbei zweitrangig - solange man, wie luether es angesprochen hat, die Haltbarkeit des Mediums berücksichtigt.
Was hilft mir eine Datensicherung auf DVD, wenn die Daten durch das Altern des Mediums irgendwann nicht mehr gelesen werden können. Magnetische Datenträger scheiden aus o.a. Gründen ebenfalls aus.

Die von luether angesprochene Variante stellt eine gangbare Lösung dar, auch die Preise der Datenträger sind m.E. nach vertretbar. Denn wenn ich alle paar Jahre meinen gesamten Datenbestand immer wieder neu brennen muß, dann ist das auch ein Kosten- und Zeitfaktor, der nicht zu vernachlässigen ist.

Ob in 10 Jahren überhaupt noch die Hardware existiert, mit der man die Datenträger lesen kann, das ist eine berechtigte Frage. Ich persönlich sehe es halt so: Entweder man hebt sich die entspr. Hardware so lange auf, bis man die Daten auf ein neueres Medium übertragen hat oder man beauftragt halt dann einen entsprechenden Dienstleister das zu übernehmen (So wie man heute auch Dias auf CD oder Super8 auf DVD übertragen lassen kann).

Letztendlich muß natürlich jeder selbst entscheiden, wie wertvoll seine Fotos sind und wieviel Aufwand er betreiben mag, um diese zu erhalten. Das Problem gibt es aber schon so lange, wie es die Fotografie gibt. Falsches Papier, falsche Chemikailen oder falsche Lagerung haben auch zu 'Datenverlust' geführt, ich denke heute wäre die Lagerung des Bildmaterials auf Papier noch weit kritischer, vor allem weil die Bilder heute immer öfter gedruckt werden und Langzeiterfahrungen mit der Lichtbeständigkeit der Druckertinten noch nicht wirklich vorliegen.
Fazit (für mich): Die von luether angesprochenen Datenträger sind auf jeden Fall für den interessant, der seine Daten einmal wegsichern und dann nicht mehr anfassen will, bis das Aufzeichnungsformat ausstirbt.

Fred
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