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Bildbearbeitung, Fototechnik und Tipps Fragen rund um die Bildbearbeitung, Fototechnik und Tipps.

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  #11  
Alt 06.01.10, 13:09
***
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AW: Aufräumen

Sicher sind die Orga-Unterschiede bei uns schon motivbedingt unterschiedlich.

Ich versehe quasi nur meine Ordner mit Datum, Namen des Models oder
Ort bzw. Anlass der Aufnahmen. So finde ich die Fotos auch schnell wieder.
Meist kann man sich ja erinnern, wann etwa man bestimmte Aufnahmen gemacht
hat. Und wenn nicht, ist die Ordnerstruktur auch schnell mal überflogen und
an Hand der Ordnernamen machts dann Klick im Oberstübchen.

Zu jedem Foto Begriffe dazu zu schreiben, wäre mir wirklich zu mühsam.
Den Ordner anzulegen und die Bilddateien von der Karte dorthin zu kopieren,
ist wirklich keine Arbeit.

Bei der ersten Durchsicht werden die Hochformat-Aufnahmen gedreht und alles
was wahrscheinlich nicht verwertbar ist, wird gleich gelöscht. Bei einem Fotoshooting,
bei dem z.B. 150 Aufnahmen entstehen, ist das eine Sache von höchstens 20 Minuten
und es bleiben dann z.B. 100 bis 120 Aufnahmen im Ordner des Shootings.

Im Falle von TfP/TfCD brenne ich dann gleich den ganzen Ordner für das Model auf
CD. Normalerweise kriegt sie/er die CD dann gleich mit oder ich versende die per Brief.
Je nach vertraglicher Vereinbarung kann das Model sich dann eine festgelegte Zahl
an Fotos zur Nachbearbeitung auswählen. Das passiert dann bei mir so wie ich Zeit
und Lust dazu habe und die Bearbeitungen versende ich als JPG-Dateien per eMail.

Alle Bearbeitungen bleiben im Ordner des Shootings. Außer jene, die ich auf meinen
Webspace hochlade und hier verlinke oder aber auf meiner Homepage zeige. Dafür
gibt's bei mir auf der Platte einen Bereich "Homepage", der dem vollständigen Abbild
meiner Web-Präsenz entspricht. Dort landen Kopien der Bildbearbeitungen in passender
Größe für Web-Präsentationen als JPGs.

Wenn die Festplatte sich füllt, werden ganze Shootings mit allen Dateien auf DVD
bzw. externe Platte(n) ausgelagert. Dann ist wieder Platz für neue Schandtaten.

Wesentlich mehr Platz brauchen meine unzähligen Dias und Negativstreifen aus der
Vergangenheit. Die füllen einige Schränke und sind nicht eben mal so schnell durch-
zuforsten. Das bleibt dann eine Aufgabe für's Rentnerdasein.
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  #12  
Alt 06.01.10, 13:56
Benutzerbild von ViewPix
ViewPix ViewPix ist offline
 
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AW: Aufräumen

So hat jeder seinen Workflow

Für die Verschlagwortung kann man sich in den entsprechenden Programmen Sätze anlegen. Ginge bestimmt auch bei Model-Fotografie gut.

Die Tools erkennen ob hoch oder Querformat also brauch man kaum drehen.

Mir gefällt die Möglichkeit im Nachhinein über alle Ordner nach Schlagworten zu suchen z.B. Winter, Sonnenuntergang, Deutschland, Micheael

Im Grunde genommen bewundere ich aber die Zeitgenossen die mit der händischen Ordnerpolitik gut auskommen...
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Gruß Torsten
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  #13  
Alt 06.01.10, 16:08
digi-foto
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AW: Aufräumen

Hallo Elke

Ordnung:
Da nutze ich eine für mich genehme Ordnerstruktur auf einer externen Festplatte.
Momentan bin ich dabei zu prüfen, wie ich meine RAW-Dateien noch separat verschlagworten kann. Ich werde wohl den xmp-Standard nutzen. Da bin ich mich aber noch am einarbeiten.

Löschen:
Was schief ging, direkt in der Kamera
-wie bisher auch-.
Nach dem Überspielen auf die externe Festplatte wird weiter aussortiert
-wie bisher auch-.

Ziemlich neu ist jedoch:
Die Aufnahmen welche dann noch übrig bleiben werden behandelt nach dem Grundsatz:
Wenn auch nur die kleinste Unsicherheit besteht, ob gelöscht oder vielleicht doch archiviert werden soll .... erfolgt das Löschen der Aufnahme. Punkt.

Bei meinen alten Datenbeständen muss ich dies noch erledigen, tue dies aber dann gleichzeitig mit der xmp-Archivierung.

Liebe Grüße
Alois

Geändert von digi-foto (11.01.10 um 09:18 Uhr)
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  #14  
Alt 06.01.10, 16:40
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AW: Aufräumen

Jetzt frage ich mal:

Wie lange haben diese Programme, die man für Sortierung und Schlagworte benutzt Bestand?

Wenn ich Glück habe, kann ich meine Fotos noch 20 Jahre nutzen. Wer jünger ist,
entsprechend länger.

Programme werden ständig aktualisiert, erscheinen neue Versionen oder gar ganz
anders gestrickte Folgeprogramme. Mir reicht es völlig, alle paar Jahre mal mein
Bildbearbeitungsprogramm zu erneuern (Update, Upgreate, neue Software).

Gegebenenfalls mein ganzes Archiv umstricken zu müssen, ist mir zu riskant.
Ich nehme mir auch nicht wirklich die Zeit, jedes einzelne Foto anzupacken.

Im letzten Jahr hatte ich rd. 70 Shootings * ca. 120 Dateien = 8400 Bilder.
Dazu kommen vielleicht noch 200 bis 300 sonstige Fotos (sonstige Themen).

Wenn ich Summasummarum pro Bild nur 30 Sekunden für sinnvolle Verschlagwortung
rechne, dann macht das bei rd. 8600 Bilddateien insgesamt rd. 72 Stunden p. a. aus.

Wenn ich mal großzügig rechne, dass ich vielleicht durchschnittlich 1,5 Stunden
pro Tag für Bilderorganisation aufwenden würde - also ohne die aktive Fotozeit -
dann bräuchte ich allein dafür schon 47 Tage!

Sinn macht die Verschlagwortung m. E. nur, wenn man sehr breit gestreute Themen
fotografiert und das wirklich sehr sparsam.

Ich glaube, ich fotografiere zuviel.
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  #15  
Alt 06.01.10, 16:57
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AW: Aufräumen

Nun ja, alte Bilder nachträglich zu verschlagworten kann schon sinnfrei sein, je nach dem ob man spaß dabei hat oder nicht

Bei neuen Bildern, ist es nicht mehr aufwand als das Anlegen von Ordnern...

Was die Halbwertzeit von Verwaltungstools angeht, nun die Bilder werden ja nicht unbrauchbar durch Verwendung selbiger...
Und ein Programmupdate schließt doch immer ein das die Bilder aus der Vorgängerversion wieder angezeigt werden können.

Ich sehe den größten Vorteil darin das ich ein tool habe das mir RAW Dateien anzeigt, ich diese entwickeln kann und diese dann auch noch verwaltet...
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Gruß Torsten
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  #16  
Alt 06.01.10, 17:31
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AW: Aufräumen

Ich bin schwer zu überzeugen.

Zitat:
Zitat von ViewPix Beitrag anzeigen
Bei neuen Bildern, ist es nicht mehr aufwand als das Anlegen von Ordnern...
Das stimmt sicherlich nicht; jedenfalls nicht für meinen Fall.
120 Bilder sinnvoll zu verschlagworten dauert nach meiner obenstehenden
Zeitrechnung mal rund 1 Stunde. Ein Ordner (Verzeichnis) ist in weniger als
1 Minute angelegt.

Zitat:
Was die Halbwertzeit von Verwaltungstools angeht, nun die Bilder werden ja nicht unbrauchbar durch Verwendung selbiger...
Und ein Programmupdate schließt doch immer ein das die Bilder aus der Vorgängerversion wieder angezeigt werden können.
Na, das wollen wir doch mal hoffen, dass deswegen die Bilder nicht leiden.

Nein, es geht um die mühevoll erstellten Schlagworte. Es gibt ja schon
mehrere Formate, wenn ich nicht irre, außer den Exifs, die in der Bilddatei
stehen. Entweder werden die Texte ja in die Bilddatei selbst integriert
oder aber sie werden per Datenbankverwaltung als separate Datensätze
den Bilddateien zugewiesen.
Was integriert ist, wird sich wohl auch irgendwie wieder lesen lassen.
Was zugeordnet ist, erfordert sicher ein dafür funktionstüchtiges Programm.

Zitat:
Ich sehe den größten Vorteil darin das ich ein tool habe das mir RAW Dateien anzeigt, ich diese entwickeln kann und diese dann auch noch verwaltet...
Im meinem System brauche ich nur ein Programm, das RAW anzeigen und
bearbeiten kann. Die gibt es zuhauf, gab's mit der Kamera und auch bei
meinem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop Elements.

Übrigens ist bei Phoptoshop Element auch ein recht gutes Organisations-
programm (Organizer) enthalten, mit dem man Tags hinzufügen kann,
Sammlungen anlegen kann und und und .... Aber wie gesagt, ich nutze
es nicht.
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  #17  
Alt 06.01.10, 17:53
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AW: Aufräumen

Zitat:
Zitat von *** Beitrag anzeigen
Ich bin schwer zu überzeugen.

Das stimmt sicherlich nicht; jedenfalls nicht für meinen Fall.
120 Bilder sinnvoll zu verschlagworten dauert nach meiner obenstehenden
Zeitrechnung mal rund 1 Stunde. Ein Ordner (Verzeichnis) ist in weniger als
1 Minute angelegt.
Ich wollte hier niemanden überzeugen, dafür bekomme ich kein Geld

Lightroom und auch Aperture können ganze Schlagwortsätze speichern, man kann dann schon beim Import einen ganzen Satz anwenden.

Nehmen wir an ich würde Portraits bzw. People in dem Umfang wie Du fotografieren, dann hätte ich dementsprechende Stichwortsätze, ich würde einen auswählen und beim Import anwenden. Danach würde ich alle Bilder auswählen und noch den Namen des Models hinzufügen, fertig...

Aber wie gesagt, jeder macht es anders
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  #18  
Alt 06.01.10, 18:27
Elke
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AW: Aufräumen

Schon mal ganz vielen Dank für alle Eure Antworten, ich sehe schon, ich bin nicht ganz allein mit dieser Frage.
Mein Fazit bisher ist:
Lieber gleich nach der Fotosession kritisch kontrollieren, und beherzt löschen. Das ist das, was mir bisher immer so schwer gefallen ist. Aber je mehr Bilder ich habe, desto mehr stelle ich fest, dass ich zu den "Vielleicht mal später/könnte man was draus machen/mal sehen" Bildern kaum Zeit haben werde, es werden ja auch immer mehr. Von daher werde ich mich im Beizeiten-Löschen üben und lieber die Zeit und den Platz für die Bilder reservieren, die mich von vorneherein überzeugen. Schwierige Entscheidungen oft *seufz*
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  #19  
Alt 07.01.10, 06:18
werner a
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AW: Aufräumen

Es ist schon interessant, wie der/die Einzelne mit seinen Bilddaten umgeht.

Wenn ich zurückdenke, an meine analoge Zeit. Da war das für mich einfach:
Negative samt Kontaktabzug in Din A 4 in einen Ordner - fertig

Später, zur - ich nenne sie mal halbdigitalen Zeit, da kamen die Negative weiterhin in in die entsprechenden Sammelseiten, die Kodak Picture-CD in einen separaten Ordner und jeweils ein mitgelieferter Index dazu - fertig.

Anfangs des digitalen Zeitalters kamen die Originaldateien (a) auf die Festplatte und (b) auch eine CD. - Fertig

Als ich dann anfing, mich intensiver mit der People-Fotografie zu beschäftigen, wurde das Archivieren dann doch umfangreicher:

1. Ordner ORIGINALE unterteilt in SHOOTINGS und ALLGEMEINES
2. Ordner BEARBEITET unterteilt wie bei (1) als PSD
3. Ornder INTERNET unterteilt wie bei (1) als JPG mit 800 Pixel für die lange Bildseite

Dasselbe System (1) und (2) dann noch auf der Datensicherungs-HD (extern und getrennt)

Innerhalb der Ordner bzw Unterordner benenne ich dann die einzelnen Ordner ganz einfach nach dem Anlass (zB. Mercedesmuseum 2009-10-02) und erhalte somit eine alphabetische Ornderstruktur. Da mit der jeweilige Anlass wichtiger ist als das Datum habe ich damit die ideale Struktur. War ich an einer Location mehrfach oder shoote ich mit einem Model mehrfach, so habe ich die Bilder aller Termin zeitlich geordnet.

Das mag für viele sicher unorthodox klingen, hat sich aber in Laufe der Jahre als sehr praktisch erwiesen und alte Dateien aus der VOR-Strukturzeit lassen sich leicht umbenennen und anpassen.

Mal abgesehen davon: Wen interessiert denn in 20, 25 Jahren (wenn ich die "packe") noch, was ich einstmals fotografiert habe ?
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  #20  
Alt 07.01.10, 08:48
micha micha ist offline
 
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AW: Aufräumen

Der PC wird bei mir tatsächlich genutzt, um Arbeit zu sparen. Deshalb landen die Bilder von der Kamera vollautomatisch im richtigen Verzeichnis (Nach Jahr\Monat) und werden zudem gleich noch als Sicherheitskopie auf einem Netzlaufwerk abgelegt.

Ich verschlagworte auch alle Bilder. Das geschieht teilweise automatisch (für alle datumsabhängigen Schlagworte) per Skript und auch von Hand. Wenn von Hand, dann investiere ich nicht mehr als eine halbe Stunde pro Monat für alle Bilder (meist um die 100-400). Wenn viele unterschiedliche Leute auf den Fotos sind, dann kanns auch schonmal ne Stunde dauern, aber das halte ich für vertretbar. Da die Schlagworte im IPTC-Bereich des Bildes abgelegt werden, habe ich keine Sorge, dass selbige in anderen Programen nicht gelesen werden können, weil jedes moderne Programm damit umgehen kann.
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