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Bildbearbeitung, Fototechnik und Tipps Fragen rund um die Bildbearbeitung, Fototechnik und Tipps.

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  #1  
Alt 29.08.13, 16:48
Benutzerbild von Alex
Alex Alex ist gerade online
 
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Photoshop CS6 ... CC

Vor einigen Tagen - wenn auch leider nur am Rande - kam bei einem
"Fotoshooting" das Thema Photoshop "CS6" bzw. "CC" (CreativCloud - Abbo) ...
auf. Die Abhängigkeit über "gemietete" Software missfällt mir absolut.
Ich nutze derzeit noch CS5 - muss aber folglich auch auf die mögliche
Upgrades achten bzw. diese in Erwägung ziehen.

Was ist Eure Meinung bzw. was sind Eure Erfahrungen hierzu?
Nutzt schon jemand "CC"?

Lieben Gruß

Alex
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  #2  
Alt 29.08.13, 17:23
Benutzerbild von ViewPix
ViewPix ViewPix ist offline
 
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AW: Photoshop CS6 ... CC

Ich habe schon vor einiger Zeit den Produkten von Adobe den Rücken gekehrt, sowohl in der Bildbearbeitung & Bildverwaltung als auch im Webdesign. Vor einiger Zeit habe ich auf meinem Blog einen Artikel dazu geschrieben wie man auch ohne Adobe Creative Cloud auskommen kann: VIEWPIX › Software › PhotoLine – Bildbearbeitung ohne Abo-Modell.

My 2 Cents, Torsten
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Gruß Torsten
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  #3  
Alt 29.08.13, 17:54
Benutzerbild von Alex
Alex Alex ist gerade online
 
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Beiträge: 985
AW: Photoshop CS6 ... CC

Zitat:
Zitat von ViewPix Beitrag anzeigen
Ich habe schon vor einiger Zeit den Produkten von Adobe den Rücken gekehrt, sowohl in der Bildbearbeitung & Bildverwaltung als auch im Webdesign. Vor einiger Zeit habe ich auf meinem Blog einen Artikel dazu geschrieben wie man auch ohne Adobe Creative Cloud auskommen kann: VIEWPIX › Software › PhotoLine – Bildbearbeitung ohne Abo-Modell.

My 2 Cents, Torsten
Danke Dir - das ist als Alternative bzw. als Tipp schon mal sehr hilfreich !

LG Alex
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  #4  
Alt 29.08.13, 18:10
Altländer
Gast
 
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AW: Photoshop CS6 ... CC

So lange bei CS5 bleiben wie möglich und dann Alternativen suchen. Was spricht gegen ein Workflow aus LR und CS? Alternativen gibt es derer viele. So zB. Capture One.
Hier gibt es auch noch Alternativen zum Adobe Editor.

Ich hoffe, dass viele diesen oder einen ähnlichen Weg gehen und Adobe einlenkt, wenn sie bemerken, dass es der falsche Weg war, weil die Verkaufszahlen zurück gehen.

Ich musste gerade von meinem geliebten Photoshop Elements abschied nehmen, weil es mit den Raw der Fuji nichts anfangen kann. Die Version 11 mag ich nicht, ich arbeite immer noch mit Vers.9 und ob 11 es kann weiß ich nicht. Also gehe ich den Weg über LR. Dort muss ich mich allerdings noch einarbeiten. Vor allem der Editor dort, macht mir zu schaffen. Da habe ich noch nichts besseres gefunden, wie der Editor von PSE. Sogar die Bridge von CS kann da nicht mit.

Gruß Wolfgang
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  #5  
Alt 29.08.13, 21:31
Hanky Hanky ist offline
 
Registriert seit: 12.09.11
Ort: Saarbrücken
Beiträge: 1.817
AW: Photoshop CS6 ... CC

Gerade heute hatte ich mit meinem Sohn ein Gespräch über diese Abo-Sache von Adobe, weil ich (unsere Admins) nun auf der Arbeit gezwungen bin (sind), jedes Jahr upzudaten, obwohl ich mit der derzeitigen Standard-Suite zufrieden bin. Indesign, Illustrator und Photoshop laufen absolut stabil. Was will man mehr. Mein Sohn ist in einer Medien- und Film-Firma. Die müssen das auch machen, weil seit Jahren alle Projekte der Firma auf diese Programme abgestimmt und damit bearbeitet wurden.

Wir kamen überein, dass, wenn alle Grafiker, Designer, Filmleute und die zahlreichen Privatleute, die sich das nicht leisten wollen, kein einziges Programm bzw. Update mehr kaufen würden, würde Adobe schnell umlenken. Aber das ist sowas von illusorisch.

Allerdings können die Selbstständigen das Ganze ja noch monatlich absetzen. Ein gekauftes Programm gekauft muss über Jahre hinweg abgeschrieben werden, so wird das monatlich innerhalb eines Jahres gehen.

Ich finde das Ganze aber auch nicht gut.

Stefan
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  #6  
Alt 29.08.13, 22:12
dellbrueker dellbrueker ist offline
 
Registriert seit: 05.01.08
Beiträge: 505
AW: Photoshop CS6 ... CC

Es gab in verschiedenen Foren ja jetzt häufiger den Ratschlag zu wechseln.
Nur - ich befürchte, dass es kein Programm gibt, dass PS gleichwertig ersetzen kann.
Welches Progarmm beherscht so viele Farbräume, fast durchgäng 16-Bit, Druckvorstufe uvm.
Wer das alles nicht braucht - und das ist sicher der größte Teil der privaten Nutzer - kann sicherlich darauf hoffen, dass irgend eine Software-Schmiede die Lage erkennt und entsprechend handelt.
Leider hatte ich in der Vergangenheit eher den umgekehrten Eindruck.

Zurück zur Ausgangsfrage. Lange Zeit habe ich privat LR + NIK-plugins benutzt. Außerdem noch PSE+ NIK-plugins. Das sollte für die meisten Aufgaben reichen.

Persönlich besitze ich jedoch seit einem Jahr selber CS6 - aus Gründen die ich hier nicht erläutern möchte.
Ich fühle mich nun irgendwie gekniffen. Für 12,95 kann ich CC "mieten" -offenbar aber nur im ersten Jahr. Und dann?
Solange das nicht klar ist halte ich mich wohl zurück. CS6 wird wohl noch etwas laufen - und bis dahin werde ich sehen, ob es CS7 nicht doch zu kaufen gibt.
Denn wenn ein Mieterstreik einsetzt, bekommt Adobe ein Problem, da dann weder alle 1,5 bis 3 Jahre die Kasse "dick klingelt", noch die monatlichen Einnahmen sprudeln...
__________________
Viele Grüße
Manfred
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  #7  
Alt 30.08.13, 08:27
Benutzerbild von felisalpina
felisalpina felisalpina ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 18.12.07
Ort: *mosel-saar-ruwer*
Beiträge: 2.683
AW: Photoshop CS6 ... CC

Ich benutze ebenfalls aus diversen Gründen auch privat CS6. Updates werde ich wohl keine mehr fahren, bis eine Lösung gefunden ist. Bislang war es immer so, daß die Suites auch nach Jahren noch anspruchsvolle Aufgaben erledigen können, nur war halt das ACR immer von Neuerscheinungen im Kamerasektor abhängig.
Von Cloud halte ich persönlich nichts.
Sollte Adobe für Privatnutzer keine logische Lösung mehr anbieten, dann werde ich wohl irgendwann in fernerer Zukunft auch meinen logischen Schritt gehen und mich nach anderen Ufern bewegen, außerhalb der CS6 (was mich etwas ansickt, gerade weil ich sehr viel mit InDesign und Illustrator arbeite, und die sind recht einzigartig). An Lightroom könnte ich mich eventuell gewöhnen, auch wenn mich das bisherige Ausprobieren nicht vom Hocker gerissen hat.
__________________
LG Monika

"Mehrere Ausrufezeichen sind ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt."
(Terry Pratchett)

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  #8  
Alt 30.08.13, 09:27
Benutzerbild von fred-art
fred-art fred-art ist offline
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AW: Photoshop CS6 ... CC

Waren die Softwarehersteller in den letzten Jahren damoit beschäftigt, das Produkt zu verbessern, so geht der Trend immer mehr in Richtung 'muss billiger werden' oder 'den Anwender kontrollieren'.
In beiden Disziplinen ist Apfel der Marktführer. Eine privat gekaufte Musikdatei muss über eine Apfel-Software auf ein Apfel-Endgerät übertragen werden - damit die Jungs in Cupertino auch wissen, dass Du es hast Und weil der 68000-er Prozessor - der den Apfel durch seine Grafikfähigkeiten zu etwas besonderem gemacht hat - zu teuer geworden ist, wurde halt ein Intel-Chip eingebaut, wie er auch in jedem Windows-Rechner steckt. Schlimmer noch, es wurden sogar Windows-Programmierer eingekauft, um die Apfel-Software mit dem Prozessor kompatibel zu machen.
Was den Apfel heut noch 'besser' macht als andere Systeme, das ist die Einschränkung. Man darf weniger, als bei offenen Systemen, deshalb kann man auch weniger falsch machen.

Die 'Cloud' gibt es ja quasi schon seit es den Macintosh gibt. Vielleicht noch nicht so ganz ausgeprägt. Steve Jobs war ein Visionär, der halt in fremden Wohnzimmern gewildert und die dort gefundenen Ideen mit Nachdruck fertig entwickelt und früher auf den Markt gebracht hat.
Die Anderen ziehen halt nach. Die Cloud ist schon lange kein alleiniges Apfel-System mehr.
Für das Unternehmen hat es viele Vorteile:
  • Es spart geld, die man in DVD brennen, Handbücher drucken, Verpackung und Versand investieren müsste.
  • Es ist schnell - der erste Vogel fängt den Wurm.
  • Und es bindet den Kunden an das Produkt. Ähnlich wie bei den eBooks ändert sich das Lizenzmodell. Man kauft das Produkt nimmer, sondern bekommt eine Nutzungslizenz - die man auch von außen wieder wegnehmen kann. Und man kann die gebrauchte Vorversion nicht mehr weiterverkaufen, wie das bei PS oft gemacht wurde, wenn man die neue Version hatte.

Es gibt Software auf dem Markt, die schon an die Fähigkeiten von PS rankommt - zumindest was die Amateure betrifft.

Ich selber nutze schon seit vielen Jahren Capture One für die RAW-Entwicklung, weil die einfach ein auf RAW spezialisiertes Unternehmen sind, die auch selber Mittelformat-Rückteile entwickelt. Selbst Adobe-lastige Medien stellen bei ihren Tests immer mal wieder fest, dass das Produkt besser abschneidet als LR oder CameraRaw.
Problem ist halt, dass es dahinter noch eine Software braucht, wenn die Bildbearbeitung über Entwicklung, Entzerrung, und Stempeln hinausgeht. Da übergibt auch C1 am liebsten an PS.

Beruflich halte ich 4mal im Jahr Workshops zur Bildbearbeitung. Dazu setze ich GIMP ein. War es vor 5, 6 Jahren noch berechtigt, das Produkt als unfertig zu bezeichnen, so ist es in der Version 2.8 erwachsen geworden. Es läuft auf Windows und Linux und man hat sogar die Möglichkeit, es in ein Fenster zu 'fangen', das offene System hat früher vor allem in der Windows-Welt für Unmut gesorgt. Selbst PS-Plugins laufen damit.
Problem für mich als GIMP und Photoshop-Nutzer: Es unterscheidet sich von der Bedienung spürbar - was das switchen zwischen den Systemen schwierig macht. Also hat man halt sein Prio-System (bei mir derzeit PS) und nutzt das Andere nur für Standart-Bearbeitungen (das, was ich den Workshopteilnehmern, die ziemlich am unteren Ende der Leiten stehen, beibringt).
Wenn ich mir dann aber ab und an die Mühe mache und auch mal tiefer einsteige, dann überzeugt es mich immer wieder, dass da mehr unter der Haube steckt, als man gemeinhin anerkennen möchte.

Ich glaube nicht, dass Adobe hier gegenlenkt - da müsste sich schon die Firmenführung ändern. Denn in die Cloud wurde viel Geld gepumpt - das muss sich notfalls mit Gewalt rechnen.
Und ganz ehrlich: Bisher haben 1.300 Euro als Kaufpreis nicht abgeschreckt - wieso sollte es ein 'überschaubarer' monatlicher Beitrag tun? Vor allem, wenn überall zu lesen und zu hören ist, dass man an PS nicht vorbei kommt, wenn man tiefer einsteigen will.

Es gibt einen großen Aufschrei, dann probiert man ein wenig an anderen Produkten rum. Merkt, dass man da von vorne anfangen müsste und kehrt schließlich zu dem zurück, was man schon kennt.
Ich behaupte mal, bei 90% der PS-Nutzer wird es so sein. Ganz abgesehen davon, dass es auch sehr viele Student and Techer Lizenzen und noch mehr Raubkopien gibt. Das kann man damit massiv eindämmen.

Fred
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  #9  
Alt 30.08.13, 10:14
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AW: Photoshop CS6 ... CC

Weil hier immer wieder das Stichwort „Lightroom“ fällt

Auch LR wird es in der CC geben anfänglich, eventuell auch längerfristig, parallel auch als Kaufversion, jedoch werden die Kaufversionen nicht im gleichen Maße upgrades und spezielle Features erhalten!

Von daher würde ich es mir stark überlegen auf LR zu wechseln, wenn ich damit noch nicht verwachsen wäre. Ich bin mit vorzüglicher Hilfe von Fred, ein zufriedener Capture One Nutzer geworden

OT: Bill Gates … hat auch keine weiße Weste, als Steve Jobs auf dem Mac die grafische Oberfläche und eine Maus einführte, ließ Gates einen Mac kaufen und auseinandernehmen um das Betriebssystem nachzubauen, die Geburt von Windows wie man es heute kennt…
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  #10  
Alt 30.08.13, 13:18
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AW: Photoshop CS6 ... CC

Zitat:
Zitat von ViewPix Beitrag anzeigen
OT: Bill Gates … hat auch keine weiße Weste, als Steve Jobs auf dem Mac die grafische Oberfläche und eine Maus einführte, ließ Gates einen Mac kaufen und auseinandernehmen um das Betriebssystem nachzubauen, die Geburt von Windows wie man es heute kennt…
Noch mehr OT:
Die grafische Benutzeroberfläche und die Maus ist eigentlich eine Entwicklung von Xerox. Bereits 1979 gab es den 'Xerox Star', den ersten Computer mit grafischer Oberfläche. Mit dem 'Apple Lisa' kam 1983 der erste Apfel mit grafischer Benutzeroberfläche heraus, der Vorgänger des Macintosh.
Die Xerox-Jungs haben damals einen großen Fehler gemacht: Sie haben Besucher in die Entwicklungsabteilungen gelassen. Darunter auch Steve Jobs und Bill Gates.

Ein paar Jahre später hat Jobs mal öffentlich behauptet, er sei der Erfinder der grafischen Benutzeroberfläche, worauf Gates sinngemäß geantwortet hat:
Zitat:
Wir beide hatten einen Nachbarn, der sich Xerox nannte. Ich bin dort eingebrochen, um den Fernsehen zu stehlen. Musste aber feststellen, dass Du schon vor mir da warst.
Nachzulesen u.A. auch in der Biografie von Jobs.

Aber um die Kurve wieder zu bekommen: Damals gab es bei Xerox einen Software-Entwickler mit dem Namen John Warnock. Bei Xerox der Entwickler/Erfinder einer Software Namens InterPress. Er hat Xerox verlassen, um eine eigene Firma zu gründen: Adobe. Das Produkt hieß fortan PostScript - den Namen dürfte der ein oder andere schon mal gehört haben

Als EDV-Saurier hab ich die Entwicklung mehr oder weniger miterlebt und als ich Mitte der 80er in USA gearbeitet habe, war das gar nicht weit weg von den diversen 'Garagen', in denen bahnbrechende Erfindungen gemacht wurden. Was mich damals stark beeidruckt hat, waren die Geschichten wie diese hier. Fast alle Schlüsselpersonen haben sich persönlich gekannt und oft auch gemeinsam die ersten Entwicklungen gemacht.

Fred
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