Bildaufbau bei der Landschaftsfotografie
Perspektive, Horizont und Goldener Schnitt
Ein perspektivischer Eindruck entsteht durch das Zusammenlaufen paralleler Linien das Verkleinern und das Verkürzen der Gegenstände mit zunehmender Raumtiefe. Ein Zaun, eine Baumreihe eine Ackerlinie und noch viel mehr geben dem Bild (richtig eingesetzt) Dynamik. Von unten links beginnend läuft ein Objekt in das Bild, nach unten rechts aus dem Bild. Achte auch auf den Vordergrund, er gibt dem Bild "Tiefenwirkung". Die Veränderung der Brennweite verändert nicht die Perspektive! Extreme Weitwinkelobjektive (17 mm, ca. 100°-105°) stellen nahe Objekte sehr groß und entfernte Objekte sehr klein dar. Außerdem konvertieren in der Abbildung die parallelen Gegenstände, die von der Kamera in den Raum hineinlaufen, sehr stark. Dadurch entsteht eine große räumliche Tiefe.
Vermeide den Horizont auf die Bildmitte zu setzen. Er zerschneidet die Aufnahme in zwei Hälften. Optimal ist eine Aufnahme mit zwei, drei horizontalen Aufbauten.
In der Landschaftsfotografie kann man den Goldenen Schnitt nur selten exakt anwenden. Hier ist es wichtiger, die Bildaufteilung intuitiv zu erfassen.
Text & Foto (c) by Sönke Harke